Verbesserung des Betreuungsschlüssels ist ein großes Anliegen der Wohlfahrtsverbände - Diakonie setzt sich für landesweit einheitliche Elternbeiträge ein

06.10.2011 | Schwerin. Das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern unterstützt die aus den Koalitionsgesprächen von SPD und CDU gemeldete Absicht, in der neuen Legislaturperiode weiter in den Ausbau der Kindertagesbetreuung zu investieren.

"Die Verbesserung des Betreuungsschlüssels ist ein großes Anliegen der Wohlfahrtsverbände in Mecklenburg-Vorpommern und bedeutet für die Kinder eine qualitative Verbesserung des Angebotes in den Kindertageseinrichtungen", sagt Annette Peters, Mitglied im Vorstand des Diakonischen Werkes Mecklenburg-Vorpommern. Zugleich werden die Erziehenden durch eine kleinere Gruppengröße entlastet

Von der geplanten finanziellen Entlastung der Eltern bei den Beiträgen für Krippenplätze sowie der Unterstützung von Eltern mit geringem Einkommen bei der Finanzierung des Mittagessens verspricht sich die Diakonie einen weiteren Impuls für eine noch bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Wie Landespastor Martin Scriba betont, setzt sich die Diakonie für landesweit einheitliche Elternbeiträge in den Kindertageseinrichtungen ein. "Wir wollen, dass sich die Entscheidung der Eltern für das Angebot einer Kindertageseinrichtung nicht an den Beiträgen sondern an der Qualität einer Einrichtung orientiert." Er erhofft sich von der nun erneut anstehenden Novellierung des Kindertagesförderungsgesetzes vereinfachte Regelungen für die Förderung der Kinder.

Die Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern betreibt 93 Kindertageseinrichtungen. Rund 1.000 Erziehende (= 764,51 VBE) erziehen, bilden und betreuen rund 7.900 Kinder. [Zur Statistik im Detail]

 

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