Diakonie stärkt soziale Infrastruktur in den Kleinstädten - Evangelische Kita in Warin eröffnet

04.11.2011 | Warin. Am Samstag, 5. November 2011 wird in Warin um 10:00 Uhr die Evangelische Kindertagesstätte "Regenbogen" eröffnet. Das Einweihungsfest beginnt mit einer Andacht in der Kirche. Anschließend wird in der neuen Kita weitergefeiert. 

Nach Abschluss der Umbauarbeiten stehen den Kindern nun freundliche und helle Gruppenräume, Therapieräume sowie ein Mehrzweckraum im Dachgeschoss zur Verfügung. Durch den installierten Fahrstuhl ist die Integration von Kindern mit Behinderung möglich. Auch eingebaute Kinderküchen sowie eine Holzwerkstatt geben den Kindern die Möglichkeit, sich individuell zu entwickeln. Neben dem besonderen Farb-, Lampen- und Raumkonzept zeichnet sich die Einrichtung durch die besonders gestalteten Außenanlagen aus.

Die neuen Räumlichkeiten geben genug Platz und Möglichkeiten für die individuelle Entwicklung der Kinder, stellt Regina Pfuhl, Fachbereichsleiterin für den Bereich Erziehung, Bildung und Familie beim Landesverband der Diakonie, fest. In der Krippe, dem Kindergarten und dem Hort werden ihnen Orte geboten, die zum Erforschen, Erleben und Sich-Entfalten einladen. "Denn Kinder lernen mit Kopf, Herz und Hand – das heißt mit allen Sinnen", betont die Fachfrau. Das angebotene Kneippkonzept erweitert das Bildungskonzept in dieser diakonischen Einrichtung. "Das ganzheitliche Angebot ist ein Gewinn für jedes Kind dieser Kindertageseinrichtung", sagt Regina Pfuhl.

Zufrieden zeigt sich auch Diakoniepastor Martin Scriba. "Der Diakonie liegt daran, dass die gute soziale Infrastruktur in den Kleinstädten und im ländlichen Raum erhalten bleibt", so Martin Scriba. "Denn für junge Familien ist eine wohnortnahe Versorgung mit Bildungseinrichtungen sehr wichtig". Gleichzeitig lobt er die gute und enge Zusammenarbeit zwischen der Kirchgemeinde und der Diakonie vor Ort.

In der unteren Etage der Kita befindet sich gleichzeitig auch die Außenstelle der Frühförderstelle Grevesmühlen des Diakoniewerks im nördlichen Mecklenburg. Hier wird Kindern, deren Entwicklung verzögert ist, die von Behinderung bedroht sind oder bei denen eine Behinderung vorliegt, von Geburt an bis zum Schulbeginn Unterstützung angeboten.

Die Gesamtkosten dieser Umbaumaßnahme belaufen sich auf ca. 1,2 Millionen Euro.

Zum Träger:
Die seit dem 01.07.1992 bestehende Diakoniewerk im nördlichen Mecklenburg gGmbH betreibt in den Landkreisen Nordwestmecklenburg, Bad Doberan sowie den Städten Wismar und Schwerin ca. 60 Einrichtungen und Dienste im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, der Sozialpsychiatrie und Gefährdetenhilfe, der Altenhilfe sowie der Behindertenhilfe und beschäftigt mehr als 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Einrichtungen und Dienste erreichen jährlich mehr als 5.000 Menschen. pm GVM / ch

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